Recht auf Stadt und Teilhabe
Seit vielen Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Bildung, Kunst und Migrationsrecht. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe praktisch begleitet und individuell unterstützt werden kann.
Ich arbeite nah an den Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen, teilweise sind sie neu in dieser Gesellschaft. Mit künstlerischen und kreativen Ansätzen schaffe ich Räume, in denen Sprache, Ausdruck und Vertrauen wachsen können, als Grundlage für Orientierung, Selbstbestimmung und praktische Zukunftsentwürfe.
Meine Arbeit verbindet rechtliche, pädagogische und künstlerische Perspektiven. Sie folgt der Überzeugung, dass Teilhabe nicht abstrakt entsteht, sondern dort, wo Menschen individuell begleitet, ernst genommen und in ihren Handlungsmöglichkeiten gestärkt werden.
Klara Teigler
Als Kulturwissenschaftlerin und Raumstrategin basiert meine Arbeit auf einer Auseinandersetzung mit Stadt, Raum und Teilhabe. Aus institutionellen und medialen Kontexten kommend, hat sich mein Fokus zunehmend auf den öffentlichen Raum verlagert. In der gemeinsamen Arbeit mit gesellschaftlich marginalisierten Menschen verstehe ich Raumaneignung als politische Praxis: sichtbar werden, Räume beanspruchen und Spuren hinterlassen – gerade dort, wo Teilhabe nicht vorgesehen ist.